STADT-, RAUM- & UMWELTPLANUNG|ÖKOLOGIE|ENERGIE
STADT-, RAUM- & UMWELTPLANUNG|ÖKOLOGIE|ENERGIE

Amphibien/Reptilien

Bei naturschutzfachlicher Beurteilung eines Vorhabens nach räumlich-funktionalen Aspekten sind faunistische Daten in der Regel aussagefähiger und planungsrelevanter als pflanzensoziologische oder floristische.

Gerade die Tiergruppen der Kriechtiere (Reptilia) und Lurche (Amphibia) sind geeignete Indikatoren für die naturschutzfachliche Beurteilung von Planungsvorhaben. Amphibien und Reptilien besitzen eine hohe Aussagekraft für die unterschiedlichsten Gewässertypen und für naturnahe Landschaften, Kulturland oder Abbaustellen.

Aber nicht nur isoliert betrachtete Lebensräume lassen sich bewerten, sondern gerade die Durchlässigkeit (Biotopverbund) lässt sich anhand dieser Tiergruppen aufzeigen. Auf Veränderungen im Lebensraum reagieren insbesondere Amphibien relativ schnell. Neben ihrer Indikatoreigenschaft ist die Relevanz der Reptilien und Amphibien bei Planungsvorhaben vor allem durch ihren Gefährdungsgrad und vielfältigen Schutzstatus begründet.

Leistungen

Im Einzelnen finden bei unserer Arbeit folgende Methoden Anwendung:

  • Nächtliches Absuchen übersichtlicher Strukturen, vegetationsarmer Biotoptypen (z.B. Feldwege, Waldwege)
  • Absuchen der Tagesversteckplätze (z.B. Totholz, Steine, Bretter usw.)
  • Absuchen von Baukörpern (z.B. Schächte, Gruben, Gebäudeteile)
  • Verhören rufaktiver Arten
  • Ggf. Untersuchung von Gewöllen von Greifvögeln
  • Sichtbeobachtung von adulten Tieren
  • Nächtliches Ableuchten mit einer Lampe
  • Erfassung der Eier (z.B. Laichballen, -schnüre) und Larven
  • Verhören rufaktiver Arten
  • Fangen mit Kescher
  • Fangen mit Reusen
  • Einsatz von Klangattrappensystemen
  • Einsatz von Monitoringplots